Der Hochzeitsfotograf spricht über Bildbearbeitung #Teil3

Hochzeitsfotograf Michael Parsch im Interview, Teil 3, Bildbearbeitung

weddingshots.de: Es heißt ja immer, dass die Digital-Fotografie quasi nix kostet. Wie stehst Du zu dieser Aussage?

Michael Parsch: Eines stimmt: Es fallen keine Kosten für eine tatsächliche Entwicklung der Bilder, auf Papier, aus dem Fotolabor an. Was nicht stimmt: Digitale Fotos sind kostenlos! Ok, die Speicherkartenpreise fallen von Jahr zu Jahr, aber gleichzeitig steigen die Leistungsansprüche der Rechner, mit denen ein 22-Megapixel-Bild reibungslos und schnell bearbeitet sein will. Lightroom 4.3 von Adobe ist sehr “ressourcenhungrig”, da muss der Rechner schon ein wenig mehr unter der Haube haben als der herkömmliche Office-PC.

weddingshots.de: Du arbeitest doch nicht etwa mit einem Windows-PC?

Michael Parsch: Naklar, warum auch nicht? Weil es weniger cool ist und nicht so stylish aussieht wie ein Mac? Ich mag Apple-Produkte, aber bei der Bildbearbeitung bin ich einfach konservativ und bleibe erst einmal beim PC. Derzeit rechnet ein Intel i7 3770k mit 32 GB RAM und unzähligen Terabyte an Festplattenspeicher meine Bilder von RAW in handliche jpgs. Und das tut er flott und ohne Mucken … aber so ein System ist eben nicht für 500€ aus dem Discounter zu haben. Genau so wenig wie der kalibrierte 27 Zoll-Monitor, auf dem sich die Bildqualität ordentlich beurteilen lässt.

weddingshots.de: Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg! Wir werden Dich sicherlich bald noch einmal besuchen!

Michael Parsch: Sehr gerne, in der Zwischenzeit lohnt es sich bestimmt, immer mal wieder auf meiner Hochzeitsseite www.weddingshots.de oder meinem Porträt-Portfolio www.p-assfoto.de reinzuschauen. Da gibt es viele Babybauch- und Babyfotos zu sehen.

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